Original erzgebirgische Volkskunst

 


 
 
Lichterbögen haben eine lange Tradition. Entstanden aus dem Vorbild
des Stolleneingangs zur Mettenschicht, vereint er uralte erzgebirgische
Weihnachtsbräuche in Verkörperung bergmännischen Gedankengutes.
Die ersten Schwibbögen entstanden in Johanngeorgenstadt, aus den
Huthäusern am Fastenberg. In den letzten Jahren hat auch die Krippe
den Einzug in den Lichterbogen gehalten. Sie ist mit all ihren
umgebenden Figuren, als Ausdruck des christlichen Glaubens der
Erzgebirger, fester Bestandteil in den Schwibbögen geworden.

 

 

 

"Krippe"   "Steiger u Engel"   "Wald"
 


Licht war für Bergleute etwas Besonderes, Lebenswichtiges. Noch in der
Nacht hieß es aufstehen. Den Arbeitstag verbrachten sie unter Tage, der
Arbeitsplatz nur spärlich mit einer Blende erhellt. Und nach getaner Arbeit,
spät abends, wieder bei Dunkelheit, kehrten sie zurück in ihre Häuser.
Was war wichtiger für sie, als das Licht in der kalten,dunklen Winterszeit.

 


"Altar"

 


"Baumbehang"