Glockenzier

 



In vielen Kirchen werden derzeit die alten  Gussstahlglocken, oder auch Eisenglocken 
aus Kriegszeiten gegen neue Bronzegeläute ausgetauscht.

 
        
          



Oftmals bleiben dabei auch noch vorhandene, alte Bronzeglocken im Geläut bestehen und diese werden mit  einzelelnen neuen Glocken zu einem neuen Geläut ergänzt.
Mit einem, meist hölzernem Joch und einem neuen Glockenstuhl entsteht ein unikales Ensemble,  dass der Kirchgemeinde, den Planern, Erbaueren und Gestaltern etwas Einmaliges vermittelt.

                



Für mich, als Gestalter besteht die Aufgabe darin, die neuen Glocken, in Verbindung mit den Mitgliedern der Kirchgemeinden und dem Beauftragten für Geläute und Turmuhren des jeweiligen Landeskirchenamtes, mit einer repräsentativen, aber auch zeitgemäßen Glockenzier zu versehen.





In Zusammenarbeit mit der Glockengießerei werden dort nach meinen Zeichnungen die in Wachs dargestellten Schriften und die von mir gefertigten Reliefs als Zierrat auf die falsche Glocke aufgebracht


              
                    


         



              






Dabei werden sowohl der Name der jeweilgen Glocke, wie auch die von der auftraggebenden Kirchgemeinde gewünschten Aufschriften und Reliefs so angebracht, dass Sie dem Anliegen einer Glocke entsprechen. 



           


Vor dem eigentlichen Glockenguss wird diese Zier aus Wachs ausgeschmozen und dann später durch Glockenbronze ersetzt.


Und so entsteht eine unverwechselbare,   
        eigene Glocke für die auftraggebende    Kirchgemeinde.


                  


Die komplizierten Dinge um die Erstellung der falschen Glocke in einer, der jeweiligen Glockengießerei entsprechenden, eigenen Rippe (Glockenform), übersteigt verständlicherweise meine bescheidenen Kenntnisse auf diesem Gebiet.

          

        


Nachfolgend einige Fotos von der Entstehung der Form, dem Guss, der Erbauung des Glockenstuhls und natürlich der feierlichen Glockenweihe.

Viel aussagekräftiger und interessanter ist für Sie als Auftraggeber ein Besuch einer solchen Gießerei.












       

          





             
           

           
                
    

 
   

  


Den Rest sollten Sie sich bei einer Glocken-, oder Kirchenführung ansehen, um dann verständlicherweise den "wummernden" Klang eines solchen Geläutes hörbar zu genießen.

Diese Arbeit erbringt für mich ein gutes Gefühl, 
bei der Erschaffung einer neuen Glocke mitgeholfen zu haben.
Eine Glocke, die für eine (ganz kleine, vermeintliche) Ewigkeit 
ihren Schall ertönen lässt, mich aber ernüchternd daran erinnert, 
dass Nichts von Dauer sein wird.



Anfragen bzgl. der Gestaltung der Glockenzier für Ihre neuen Glocken
können Sie direkt an mich stellen.
Um dann Genaueres zu klären, komme ich gern zu Ihnen in Ihre Kirchgemeinde.
Für Vorabinformationen reicht ein Telefonat, eine Email, oder auch ein Brief.
Diese Kontaktaufnahmen aber erbitte ich nicht anonym, sondern mit Ihren Adressangaben.
Es spricht und arbeitet sich leichter...